Die ersten Ansätze, eine Maschine zu konstruieren, die des Rechnens fähig ist, wurden bereits um 1100 vor Christus entwickelt. Diese Maschine, der Abakus, wurde erst im 17. Jahrhundert durch neuere Entwicklungen abgelöst. Der erste universelle, also frei programmierbare Computer der Welt wurde 1941 von dem Deutschen Konrad Zuse gebaut. In den 60er Jahren veröffentlichten dann Unternehmen wie IBM, DEC und Hewlett Packard verschiedene neue Computermodelle. Im Jahr 1964 wurde die bekannte Programmiersprache BASIC entwickelt, vier Jahre später erblickte die erste Computermaus das Licht der Welt. Anfang der 70er baute Intel den ersten in Serie gefertigten Mikroprozessor, der es ermöglichte, dass Computer bedeutend kleiner wurden. Ab 1977 wurde mit dem Apple II dann der erste industriell gefertigte Personal Computer, also ein Computer für Heimanwender, vermarktet. Während der 80er Jahre erschienen Computer wie der erste Apple Macintosh, außerdem brachten Firmen wie Motorola und Intel immer neue Prozessoren heraus. Homecomputer wie der Commodore C64 wurden zu dieser Zeit überaus populär. Die 90er brachten den Siegeszug des Internets mit sich, außerdem setzte sich das Betriebssystem Windows von Microsoft ab 1995 als führendes Betriebssystem für PCs durch.
Im neuen Jahrtausend hörte zum einen die stetige Weiterentwicklung der Technik nicht auf, so dass es immer leistungsstärkere Prozessoren gab. So produzierten AMD und Intel im Jahr 2005 die ersten CPUs mit zwei Prozessorkernen, seit 2006 gibt es von Intel sogar CPUs mit vier Kernen. Zum anderen werden Computer in immer mehr Anwendungsbereiche integriert, so sind Smartphones mittlerweile zu einem starken Segment auf dem Mobilfunkmarkt geworden. Anbieter wie Apple und Blackberry produzieren Geräte mit dazugehöriger Software, deren Funktionalität der eines Desktop- oder Notebookrechners immer näher kommt. So ist das komfortable Surfen im Internet, das Versenden von E-Mails und auch das Spielen auf einer solchen mobilen Plattform längst kein Problem mehr.